5 Tipps für Veränderungen

Veränderungen umzusetzen, ist nicht immer leicht. Sie ändern unsere Routine, kosten durchaus Energie und Zeit. Aber Veränderungen sind wichtig, wenn sie zu etwas besserem führen. Allerdings wissen wir wohl alle, dass wir zwar häufig mit voller Energie und Zuversicht starten, aber schnell wieder die alten Gewohnheiten einziehen. Hier sind fünf Tipps für mich für Veränderungen:

 

 

1. Suche Dir einen Accountability Partner

 

Veränderungen auch umzusetzen kann im beruflichen Alltag oft schwierig sein. Die Steuererklärung steht an, Kundenprojekte warten. Da ist man schnell abgelenkt und was auf dem Papier steht, bleibt auch dort. Wenn Du weißt, dass Du gerne mal „nächste Woche/nächsten Monat fange ich an“ denkst, dann suche Dir einen „Rechenschafts-“ bzw. „Verantwortlichkeits-“Partner. Gerne einen, der nicht nur Tipps geben kann, sondern auch hinter deine vermeintlichen Ausreden schaut und klare Worte findet.

 

 

2. Achte auf deine Energie

 

Veränderungen sind wichtig, wenn Du dich nicht wohl fühlst. Denn ohne Zufriedenheit kannst Du langfristig nicht deine Gesundheit erhalten und rutscht vielleicht in einen Burnout. Veränderungen kosten aber auch Energie. Deshalb ist es wichtig, dass Du zum einen nicht unbedingt mit Veränderungen startest, wenn Du wenig Energie und Zeit hast. Bist Du gerade gesundheitlich angeschlagen, hast Du wenig Zeit, weil ein wichtiges Projekt ansteht oder weil Ferien und deine Kinder zu Hause sind? Dann überlege, ob Du Veränderung später umsetzst.

 

Aber auch mit kleinen Achtsamkeitspunkten kannst Du dir Energie schaffen:

  • Bewegung (ich schreibe hier mit Absicht nicht „Sport“)
  • Pausen (lieber mehrmals am Tag kleine Pausen, als ein große)
  • Schlaf
  • Ernährung (ausgewogen, reichhaltig, mit Zeit)

 

3. Nur eins auf einmal

 

Verfalle jetzt aber bitte nicht in übertriebenen Aktionismus. One at a time. Fange mit einer Veränderung an und lasse sie zur Gewohnheit werden. Mache täglich einen halbstündigen Spaziergang oder(!) bereite Dir am Abend zuvor geschnittenes Obst vor, so dass dein Mittagessen nicht nur aus einem „Cappuccino und einem Eiweißriegel“ besteht. Wenn eine Veränderung sich anfühlt, als wäre sie schon immer da, dann setze die nächste um.

 

Mache Dir gerne Gedanken, was Du in den nächsten Wochen ändern möchtest, um motivierter zu sein, um Routinen zu implementieren, um deine Kommunikation klarer zu formulieren usw. Aber setze nur eine oder zwei Änderungen um. Weitere Änderungen folgen, wenn die ersten zur Gewohnheit geworden sind. Fange gerne mit neuen Gewohnheiten an, die Du schnell (heute, diese Woche) und leicht (ohne Rücksprache mit anderen, ohne Anschaffungen) umsetzen kannst. Im Berufsalltag könnte ein guter Start z. B. sein, dir morgens deine To-Do-Liste anzuschauen und die wichtigste Aufgabe des Tages zu markieren. Nachmittags/Abends könntest Du ein bewußtes Ritual (Tasse Kaffee, Spaziergang, Musik hören) umsetzen, um einen konkreten Übergang von Beruf zu Privatleben zu schaffen.

 

In deinem Privatleben als Mama wären erste Ideen zum Beispiel, dass Du deine Kinder nach und nach an Aufgaben heranführst, die sie selber ausführen können, aber eben nicht alle auf einmal, sondern ihr startet mit einer Aufgabe. Was das sein könnte, hängt von euch und dem Alter des Kindes ab.

 

4. Denke in Zeitrahmen

 

Überlege nicht nur, welche Veränderungen Du umsetzen möchtest, sondern auch in welchem Zeitrahmen:

 

- kurzfristig (heute, diese Woche): z. B. ein Abschlussritual am Ende des Arbeitstages, bessere Ernährung

 

- mittelfristig (in den nächsten Wochen und Monaten): eine bessere Aufteilung der Arbeitszeit (ggf. nach Rücksprache mit der Familie), Kooperationspartner finden, ein Büro anmieten

 

- langfristig (12 Monate oder länger): ins Ausland ziehen, dein Unternehmensthema wechseln (weil ggf. Fortbildungen notwendig sind)

 

Selbst für die mittel- und langfristigen Pläne solltest Du dir überlegen, ob es eine kleine Teilaufgabe gibt, die Du heute oder in den nächsten Tagen erledigen kannst. Das kann z. B. eine Recherche sein, ein Gespräch mit einem möglichen Kooperationspartner oder deiner Familie, die Erstellung eines Inspirationboards für langfristige Ideen...

 

5. Was sich richtig anfühlt

 

Bei allen Veränderungen solltest Du in dich reinfühlen, wie Du dich damit fühlst. Was macht das Neue mit dir, deiner Zufriedenheit, deiner Zeit? Einiges fühlt sich auf dem Blatt richtig an. Zum Beispiel taucht immer wieder das Thema Morgenroutine auf. Dabei soll man nicht nur einen Kaffee in sich reinkippen und aus der Tür hetzen, sondern die ersten ein/zwei Stunden des Tages bewußt für sich nutzen. Oft ist das dann schon ein „Programm“ mit Sport, Meditation, Lesen, Journaling... Für manche passt das. Für dich vielleicht nicht, weil Du nicht morgens schon ein Programm „abarbeiten“ möchtest?

 

Vielleicht nimmst Du dir strikt vor, nicht mehr am Wochenende zu arbeiten, stellst aber fest, dass Du am Sonntag nachmittag manchmal Ruhe hast und Dir Zeit nehmen kannst für Weiterbildung oder kreative Überlegungen.

 

Welche Veränderung hast Du vielleicht nach einigen Tagen oder Wochen wieder aufgegeben? Welche Veränderung hat sich richtig angefühlt?

 

 

 

 

 

 

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